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Die Ten-Brink-Schule hat sich auf den Weg gemacht, die bestmöglichen Voraussetzungen für Ihre Kinder, unsere zukünftigen Schüler, zu schaffen.

Nach intensiven internen Beratungen und mehrtägigen Fortbildungsveranstaltungen ist uns als Schule (Lehrer, Elternbeirat und Schulkonferenz) klar geworden, dass dies nur über die neue Schulform Gemeinschaftsschule zu verwirklichen ist. Diese Schulform ist seit 2012 im Schulgesetz (§ 8a) verankert.

 

Für die Einführung der Gemeinschaftsschule sprechen folgende Gründe:

 

  • Die Hauptschule / Werkrealschule wird nur noch selten von den Eltern als passende Schulform gewählt und wird an vielen Schulstandorten nicht mehr angeboten. Auch hier in Rielasingen-Worblingen sind die Anmeldezahlen unter 10 % gesunken. Dies führt relativ schnell dazu, dass wir die vorgeschriebenen 16 Schüler in der Eingangsklasse nicht mehr erreichen werden. Dies führt unweigerlich zur Schließung. Die eingeschulten Schüler können aber die Ten-Brink-Schule bis zur Abschlussprüfung besuchen. Dies gilt auch für unsere Realschüler.
  • Die Eltern entscheiden sich dafür, ihre Kinder an der Realschule oder am Gymnasium anzumelden. Landesweit sind an den Realschulen im laufenden Schuljahr 38 % Schüler mit Hauptschulempfehlung angemeldet.
  • Aber auch Schüler mit einer Empfehlung für das Gymnasium werden an der Realschule angemeldet (an der TBS ca. 25 % - 30 %).
  • Das heißt für uns, dass wir an der Ten-Brink-Schule zurzeit noch eine kleine Hauptschul- bzw. Werkrealschulklasse haben und zwei bis drei Realschulklassen mit einer sehr großen Durchmischung aller Schularten (Heterogenität).
  • Für den Unterricht bedeutet dies, dass schon jetzt in allen Klassen differenziert unterrichtet werden muss (Binnendifferenzierung), damit die Schüler in unterschiedlichen Lernzeiten und Lernniveaus arbeiten können. Bei bis zu 30 Schülern pro Klasse und keinen Förderstunden ist dies für einen Lehrer Schwerstarbeit.
  • Wir „leben und erfahren“ schon die Inklusion: An der Ten-Brink-Schule ist es gute Tradition (seit 2007), dass hörbehinderte Schüler gemeinsam mit anderen Schülern unterrichtet werden. Hierzu sind besonders ausgebildete Lehrer an der Schule beschäftigt, die im Tandem mit einem allgemeinbildenden Lehrer für einen adäquaten Unterricht sorgen.
  • Die Schüler lernen auch in kooperativen Lernphasen (Gruppenarbeit nach Norman Green) auf andere Schüler einzugehen und Gruppenaufgaben zu übernehmen.
  • Alle Schüler erhalten immer zu Beginn eines Lernabschnittes umfassende Informationen. Für diesen Input werden frontale Unterrichtsformen gewählt.
  • Die Ten-Brink-Schule ist schon seit 2007 eine Ganztagesschule. In der Gemeinschaftsschule wird es an drei Tagen ganztägig verpflichtenden Unterricht geben(7.35 Uhr bis 15.35 Uhr). Ein vierter freiwilliger Nachmittag ist für Arbeitsgemeinschaften reserviert. Für die Verpflegung ist gesorgt (Mensabetrieb).
  • An der Gemeinschaftsschule wird es keine Hausaufgaben geben. Dafür stehen dem Schüler Lernzeiten in der Schule zur Verfügung.

All diese Neuerungen und Veränderungen wurden in eine umfangreiche pädagogische Konzeption eingearbeitet, deren Umsetzung nur  in der neuen Schulform Gemeinschaftsschule zu verwirklichen ist. Die Schüler können weiterhin gemeinsam die Schule besuchen. Eine Diskriminierung durch Schubladendenken findet nicht mehr statt.

Durch die Gemeinschaftsschule haben wir mehr Möglichkeiten, dem einzelnen Kind gerecht zu werden und ihm die nötige Lernzeit zu geben. Auch die persönliche Betreuung durch den Lehrer wird in dieser Schulform gewährleistet und weiter ausgebaut.

 Die Angst, dass die Schüler sich selbst überlassen sind und nur noch beaufsichtigt werden, ist unbegründet, da die Schüler mehr persönliche Zuwendung erhalten und passgenaue Pläne für jeden Schüler auf der entsprechenden Niveaustufe erstellt werden.

Durch das Lerntagebuch und das Portfolio (Sammlung von Schülerleistungen) sehen die Eltern den wöchentlichen Lernzuwachs.

Auch in der Gemeinschaftsschule findet eine Leistungsmessung statt. Neben den erreichten Kompetenzen wird auch auf die Niveaustufen (HS/RS/Gymnasium) hingewiesen, in der diese Kompetenzen erreicht wurden. Auf Wunsch der Erziehungsberechtigten sind dabei zusätzlich Noten oder Notentendenzen auszubringen.

Die Methodenwahl ist nach wie vor für den Lehrer frei. Individualisiertes Lernen (max. 2 Std./Tag) wechselt sich mit Gruppenarbeit und Frontalunterricht ab und wird wohl dosiert auf die Klasse und die Schüler abgestimmt.

Durch die Angabe des Leistungsniveaus (HS/RS/Gymnasium) müssen Schüler bei nicht ausreichender Leistung nicht mehr einzelne Klassenstufen wiederholen. Eine freiwillige Wiederholung oder das Überspringen einer Klassenstufe ist aber einmalig möglich.

Wichtig für die Gemeinschaftsschule ist, dass alle Schularten bedient werden (HS, RS, Gymnasium), das heißt, dass alle Niveaustufen unterrichtet und angeboten werden.

Auch jetzt wird schon binnendifferenziert gearbeitet. Vom Lehrer gesteuertes individualisiertes Lernen  gehört zum Repertoire der Lehrer.

Die einzelnen Schüler benötigen mehr Zeit, damit sie gefördert und gefordert werden können. Dies ist allein mit den Stunden der Realschule kaum möglich. Hier bietet die Gemeinschaftsschule  Abhilfe, da hier zielgerichtet auf die Schüler eingegangen werden kann und mehr Stunden zur Verfügung stehen.

Unterrichtet wird nach den Bildungsplänen der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums. Damit ist auch die Durchlässigkeit zu anderen Schularten sowie der Übergang nach der 10. Klasse in das berufliche Gymnasium oder ein auf die Gemeinschaftsschule aufbauendes Gymnasium gewährleistet.

 

 

Folgende Abschlüsse können an der Gemeinschaftsschule erreicht werden:

 

o       HS-Abschluss nach Klasse 9 oder 10

 

o       Realschulabschluss nach Klasse 10

 

Um auf die Gemeinschaftsschule vorbereitet zu sein, wird die Schule räumlich erweitert. Hierfür möchten wir dem Schulträger herzlich danken.

 

Ein engagiertes Lehrerteam hat seine umfangreichen Erfahrungen in eine umfassende Schulkonzeption einfließen lassen, um zum Wohle der Schüler einen bestmöglichen Unterricht halten zu können.

 

Wenn die Visitationskommission am 09.07.14 zu einem positiven Beschluss kommt und die Hürden und Stolpersteine in der Gemeinde überwunden werden können, beginnen wir im Schuljahr 2015/2016 mit der Gemeinschaftsschule mit der 5. Klassenstufe.

Um Sie umfassend informieren zu können, bieten wir Ihnen folgende Informationsveranstaltungen an:

 

Mittwoch,       09.07.14 um 19.00 Uhr  im 1. OG (über dem Foyer) der TBS

Donnerstag,  10.07.14 um 19.00 Uhr  im 1. OG (über dem Foyer) der TBS

Montag,         14.07.14 um 19.00 Uhr  im 1. OG (über dem Foyer) der TBS

 

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie an einer dieser Veranstaltungen teilnehmen möchten. Gerne informiere ich Sie auch persönlich an einem Termin Ihrer Wahl.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Werner Metzger, Schulleiter

 

Die Zukunft hat viele Namen:

Für Schwache ist sie das Unerreichbare,

für die Furchtsamen das Unbekannte,

für die Mutigen die Chance.

(Victor Hugo)

 

Lassen Sie uns in diesem Sinne mutig in die Zukunft schauen.

Helfen Sie mit, unsere Schule weiter zu entwickeln und geben Sie Ihren Kindern damit eine Chance auf  Selbstentfaltung und auf Ausschöpfung aller vorhandenen Potentiale.

 

 

Name:…………………………………………………………..

 

Ich nehme an der Infoveranstaltung am ………………………………………. teil.

                                    (Bitte Wochentag angeben)

 

 

Unterschrift: ………………………………………….

Abschnitt bitte bei der Schulleitung Ihrer Schule oder bei uns abgeben. Anmeldung per Telefon oder E-Mail sind uns natürlich auch willkommen.